Private Altersvorsorge ab 2018 im SGB XII in Höhe von mind. 100 € bis max. 208 EUR mtl. privilegiert

 

Im SGB XII wird zum 1.1.2018 ein neuer Anrechnungsfreibetrag für Betriebs-, Riester- und Basisrenten sowie sonstige private Renten eingeführt. Der Freibetrag soll auch für den Teil der gesetzlichen Rente gelten, der auf freiwilligen Beiträgen beruht. Es sollen monatlich Beträge bis maximal zur Höhe des halben Regelbedarfs – derzeit also bis zu 208 € – anrechnungsfrei gestellt werden. Die Höhe des Freibetrags wird in zwei Schritten ermittelt: Zunächst gilt ein „Grundfreibetrag“ von 100 € als anrechnungsfrei, aus den übersteigenden Einkünften sind weitere 30 % anrechnungsfrei. Gedeckelt von 50 % des Regelsatzes, derzeit dann 208 €. Diese Regelungen wurden im sog. Betriebsrenten-Stärkungsgesetz beschlossen, materiell wurde der § 82 Abs. 4 und 5 SGB XII geändert.

Gesetzesblatt  (2017 Teil I Nr. 58): https://tinyurl.com/y9hnlscp    (Seite: 4 ff.)

Konsolidierte Darstellung von aba:  https://tinyurl.com/yd4dk5gx  (Seite 17 ff.)

In der Vergangenheit konnte Menschen, die später in Altersarmut und aufstockenden Grundsicherungsbezug kommen werden, nur gesagt werden, dass private Altersvorsorge gar keinen Sinn mache, weil vom Grundsicherungsamt alles angerechnet wird. Das ist jetzt durch die Gesetzesänderung anders und sollte auch zu einer anderen Beratungsstrategie führen.

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Kultur ohne Barrieren- Veranstaltungsplanung

Eine barrierefreie Veranstaltung umzusetzen, ist eine große Aufgabe, bei der viele Aspekte zu berücksichtigen sind. Bei so einer komplexen Aufgabe kann niemand alles von Anfang an richtigmachen, doch fangen Sie an und zeigen Sie vor allem, dass jeder auf Ihrer
Veranstaltung willkommen ist. Sind Wiederholungen Ihrer Veranstaltungen geplant, macht es Sinn, den Fokus zunächst auf eine Veranstaltung zu legen und diese barrierefrei zu gestalten.
Die kurzfristige Umsetzung von barrierefreien Aspekten kostet meist mehr Geld, Zeit und Nerven.

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Pflegestärkungsgesetz II: Ab Januar 2017 gibt es mehr Leistung und mehr Geld

Die Pflegereform bringt einschneidende Änderungen mit sich. Was Menschen mit Behinderung, ältere Menschen und Angehörige jetzt wissen sollten.

Gute Nachricht: Pflegebedürftige werden besser eingestuft. Pflegebedürftige mit körperlichen Einschränkungen wie beispielsweise Rollstuhlfahrer erhalten anstelle der bisherigen Pflegestufe den nächst höheren Pflegegrad. Pflegebedürftige mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz etwa wegen Demenzerkrankung werden zwei Pflegegrade höher eingestuft. (Foto: dpa)

Gute Nachricht: Pflegebedürftige werden besser eingestuft. Pflegebedürftige mit körperlichen Einschränkungen wie beispielsweise Rollstuhlfahrer erhalten anstelle der bisherigen Pflegestufe den nächst höheren Pflegegrad. Pflegebedürftige mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz etwa wegen Demenzerkrankung werden zwei Pflegegrade höher eingestuft. (Foto: dpa)

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